Mein Weg des Schreibens

Über mich

Ich wurde 1960 in Düsseldorf geboren. Als studierte Sozialwissenschaftlerin war ich viele Jahre als Coach und Lehrerin tätig. 

Mein besonderes Interesse gilt den zwischenmenschlichen Beziehungen und den inneren Entwicklungsprozessen von Menschen. 
Mich faszinieren die oft leisen, feinen Bewegungen, durch die persönliches Wachstum entsteht und Veränderung möglich wird. 


Gedichte schreibe ich, seit ich halbwegs denken kann. Es war keine bewusste Entscheidung, eher das Gefühl, dass das Schreiben sich für mich entschieden hat. 

Die Frage, ob ich den Weg als Autorin einschlagen wollte, stellte sich später. Damals habe ich mich dagegen entschieden. 
Gegen das Schreiben selbst jedoch nie. 

Lange Zeit ruhte es. Neben dem Beruf fehlten Raum, Ruhe und der freie Kopf. 

Themen und Sprache

Mich beschäftigen die Themen des Zeitgeists, gesellschaftliche Entwicklungen und leise wie deutliche Beobachtungen unserer Gegenwart.

Ich schreibe über das, was auffällt, was fehlt und was dennoch da ist.

Auch die Liebe gehört dazu – in all ihrer Vielschichtigkeit. Für mich schließt Liebe die Freundschaft ebenso ein wie Verbundenheit, Verlust oder Hoffnung.


Selbst wenn meine Gedichte in die Tiefe gehen, bleiben sie reflektiert und zugewandt. Immer wieder zeigt sich: Mit Gedanken und Fragen bin ich selten allein.

Ich beobachte gern, sammle Momente, halte Perspektiven fest. Städte, Natur und längere Reisen prägen meine Texte ebenso wie persönliche Erfahrungen. Aus Eindrücken entstehen Worte.

Ich schreibe überwiegend in freien Versen, klar und zugänglich. Ein innerer Rhythmus ist mir wichtig – er trägt durch den Text. Gelegentlich löse ich Wörter aus ihrem Zusammenhang, bilde neue oder lasse sie für sich stehen, um ihre Intensität zu schärfen. Wirkung entsteht für mich weniger durch formale Regeln als durch Metaphern, Kontraste und Verdichtung.

Gedichte sind ...

die kleinen Geschwister der Romane - berührend, stark und lebensnah.

Sie sind für mich Reduktionen auf das Wesentliche. In wenigen Worten kleine Momente greifbar zu machen. Meine Verantwortung sehe ich darin, diese Präzision zu suchen.

Poesie hat es verdient, aus ihrer Ecke herausgeholt zu werden, alltagstauglich zu sein.

Respekt ist mir dabei besonders wichtig. Meine Texte sollen niemanden verletzen. 

Gleichzeitig vertraue ich auf die eigene Deutung meiner Leserinnen und Leser.  Jeder bringt seine Geschichte mit, und genau dort entsteht die persönliche Berührung. 

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